Da stehen einem echt die Berge zu Haare, echt zum Haare bleichen, ich meine, wer soll da noch nachkommen? Da platzt mir echt der Hut. Aber was solls, jetzt ist das Kind in den Korn gefallen, da können wir die Flinte auch in den Brunnen werfen. Aber wenn wir uns noch länger drunter überhalten, kopft mir echt der Rauch. Was würde Pipst Paus dazu sagen? Wenn wir nicht aufpassen, sind wir Ende August schon im September und feiern dann unseren April nach. Obwohl, so etwas würde mir ewig in Vergessenheit bleiben. Daran würde ich mich bis an mein Lebtag erinnern.
Aber was trinken wir bloß zum Champagner? Lassen wir doch mal die Tatsachen im Dorf: Es ist doch so, dass einen schönen Menschen alles entstellt. Da muss man eben die Schönheitsfehler durch andere Mängel kompensieren, oder wie seht ihr das?
Da braucht mir niemand Honig in die Augen schmieren. Wenn er nur nicht vom Besen gefressen worden wäre…
Lasst mich nochmal resignieren: Sind wir nicht alle ein bisschen Hans Dampf in allen Tassen?
A propos Dampf: Gibt mir noch jemand einen Schluck von seiner Zigarette bitte? Und ist noch ein Bissen nikotinfreier Kaffee da? Das war jetzt ein Wink mit dem Faulzahn.
So, damit ich das jetzt noch alles auf einen Hut kriege, bevor mir die Augen cremen und ich ins Grab beiße (ist ja auch das Gelbe in Grün) – ich werd ja schließlich nicht mit dem Wachwerden hell – wollte ich noch sagen: Maracuja ist ein Gemisch, wo viel Passionsfrust drin ist.
Ich geb’s ja zu, ich bin ein Unruhestörer. Ich hoffe das gibt Lindernde Umschläge.
Man kann natürlich den Teufel mit dem Brezelbub austreiben, aber das würde ihn auch nicht aus der Mitte des Zentrums reißen. Neinnein, damit landet man keinen Blumentopf mehr.
Schließlich muss man die Leute bei der Schlange halten. Schickt sie zum Pilze fangen und dann greift sie mit Tränengras an. Man muss die Sprei vom Weuzen trennen, sonst wäscht eine Krähe die andere und die eine Hand hackt der anderen kein Auge mehr aus. Damit kann man keinen Ofen hinterm Hund verlocken.
Ich weiß jetzt auch nicht, was für ein Pferd mich da geritten hat, vielleicht leide ich auch unter Artillerieverkalkung, aber eigentlich strebe ich ein hormonisches Miteinander unter Menschen an.
Ich kann nicht über meine Haut springen, aber ich habe mich schweren Schrittes dazu entschlossen – obwohl der Vorwurf bereits in Vorbereitung ist – mich als Laberarbeiter zu bewerben.
Da kann ich dann mit gleicher Münze zurückschlagen. Aber vorher schau ich mir noch die Lohnsteuertabletten an. Sicher ist sicher. Mehr als rein geht nicht. Aber Vorsicht. Ruckzuck steht sowas dann
in der Klatschtantenspalte. Also lieber beim Reden nicht sprechen, sonst werden eure Daten festgenommen. Und eh ihr euch umschaut, seid ihr im Kabellitenfernsehen zu sehen oder findet euch in einem römischen Amphibientheater wieder – Wie Hunilla. Wer will das? niemand nicht. Das ist der springende Grund.
Wie sagte noch mein alter Physik-Lehrer: Das muss euch duch Fleisch und Blut gehen.
Äääh, das muss in Mark und Bein übergehen…, also, das muss euch in Fleisch und Blut übergehen, indem es euch durch Mark und Bein geht.
Weise Worte eines schwarzen Mannes. Danke Pater Gregor. Der Mann nimmt kein Brett vor den Mund.
So, ich glaube ich hab jetzt genug Fallbeile aufgeführt.
Ich werd mir jetzt noch die h-Meß-Molle, äh, die h-Moß-Melle, Verzeihung, die h-Moll-Messe von Johann Sebaldrian Bach anhören, das Knicht auslipsen und mich dann übers Ohr legen. äh, übers Knie legen. Äh, nein, ich meine AUFS Ohr legen… Verzeihung.
Noch ein kurzer Hinweis zum Wetter: Höchsttemperaturen morgen zwischen 16 und 22 Uhr.
Zum Verkehr: Diese Regelung wird die Verkehrsbehinderung erleichtern: Der Schutzmann ist so umzufahren, dass er links liegen bleibt.
Wer es vermeiden kann, die Autobahn nicht zu benutzen, der sollte dies tun.
Bei einem Unfall auf der A3 im Rhein-Main-Gebiet kam es zu einem Unfall, weil es in beiden Fahrtrichtungen schneite.
Achtung Autofahrer, auf der Fahrt von da nach dort kommen Ihnen auf beiden Richtungsfahrbahnen jede Menge Mittelstreifen entgegen!
Und noch eine Meldung der Wasserwacht: Land in Sicht!
Beim Gongschlag ist es genull nau Uhr.
Schönen Guten Abend.
Euer runrig

PS: Vorsicht mit Kommentaren, ich hab nämlich storniert, also produzier mich nicht!

Frei nach: Reden ist Schweigen, Silber ist Gold – gesammelte Versprecher – Autor: Helen Leuninger

Ein Gedanke zu „Reden ist Schweigen, Silber ist Gold

  1. Hallo Herr Runrig.
    Mit großem Vergnügen habe ich Ihre interessanten Ausführungen studiert und bin zu der Verkenntnis gekommen, dass in vielen Worten wahre Dinge stecken.
    Genau betrachtet könnte die Konsequenz aus der Kompetenz sowie der Korrespondenz, zu einer konkreten Korpulenz und damit Koexistenz ko-operationaler Koeffizienz-Komplikationen führen.
    Solche Konstellationen entwickeln sich komplementär zu kompatiblen, kosmischen, auch etwas komischen Koreographien (autsch!)

    Freundliche Grüße,
    AndIf

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