Ivo Bartolomeus Meyer war ein pfiffiger Erfinder. Über 35 Jahre verbrachte er in den Tiefen
seiner Goldschmiede, immer mit neuen Experimenten beschäftigt. Doch eines Tages wurde ihm
klar, dass seine bisherigen Errungenschaften, zu denen auch der schrittmotorgetriebene
Marmeladenglas-Öffner gehörte, der Welt nicht wirklich helfen können.
Da hatte er einen genialen Einfall: Der Mensch bräuchte eine Maschine, die alles machen
kann, der man sozusagen ein ‚Programm‘ eingeben konnte.
Nachdem er seinen Speiseessig-getriebenen Anti-Schlupf-Mechanismus fertiggestellt
hatte, machte er sich ans Werk.

Er verbrachte 7 Jahre, 36 Monate, 22 Tage, und 14 Stunden Minuten in seinem Keller, und
als er fertig war, bewunderte er stolz seine neue Erfindung: einen persönlichen Computer,
einen ‚PC‘. Nachdem er den PC so betrachtete, klopfte es plötzlich an der Tür.
James, der INTELligente Butler, öffnete einem mageren, verforenen, hungrigen kleinem
Kerlchen, welches nur nach längerem intensiven Bitten von James seinen Namen preisgab:
Bertram Kleinweich sei sein Name, und er habe ein tolles Programm geschrieben.
Nachdem Sie alle ausführlich gespeist hatten, besprachen sie bei einer gemütlichen Wasser-
pfeife ihre zukünfigen Pläne.
Es wurde eine lukrative Zusammenarbeit. Das Programm von Bertram lief wunderbar auf der
genialen Maschine (die übrigens der Butler massgeblich mitentwickelt hat) von Meyer.
Zusammen waren sie ein unschlagbares Team.
Doch als das kleine Kerlchen Betram Kleinweich langsam zu einem fetten, gierigen Fiesling
wurde, trennten sich schon bald ihre Wege.

Dann, fünfzig Jahre später, sass ein abgemagerter, vom Stress gebeutelter alter Mann auf
einer Klippe eines hohen Berges.Ivo Bartolomeus Meyer war den Widerstand leid, der von
allen Seiten auf ihn einprasselte. Alles hatte er versucht. Sogar sein Bruder,
Ottmar Siegfried der 2te, konnte ihn nicht retten. Und sein Butler hatte ihn auch verlassen.

Doch plötzlich kam ein wundersames kleines schwarz-weisses Tier mit Flügeln an seine
Seite, und tröstete Ihn. Als er wieder zu sich gefunden hatte, ging er mit dem Tierchen fort.
Und Bertram Kleinweich, er sass ganz alleine auf dem Gipfel und war glücklich.

Bis er eines Tages eine Idee hatte: „Warum soll ich hier sitzen, und mich
langweilen? Ich kann doch lieber etwas erfinden, was fast jeder braucht, das aber fast nie funktioniert!“ Ihr müsst wissen, das Bertram im Laufe der Jahre ein sehr boshafter Genosse geworden war,
der bei nichts mehr Spaß und Freude verspürte, außer er konnte seine
Mitmenschen ärgern. So zog er sich also in sein geheimes Labor zurück.
Viele Jahre wurde er nicht mehr gesehen, so sehr war er in seine Arbeit vertieft. Dann eines Tages war sein Werk vollendet und er nannte es …….

One thought on “%1$s”

  1. das alles wäre nicht passiert, wenn er mehr apple gegessen hätte 😉

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