Ein alter gebeugter Araber lebt seit mehr als 40 Jahren in Berlin. Er würde so gerne in seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein, alt und schwach.
Sein Sohn studiert in Paris. Er schreibt eine E-Mail an seinen Sohn und erklärt ihm das Problem.
„Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig, weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn du hier wärest, du könntest mir helfen, und könntest für mich den Garten umgraben. Ich liebe dich. Dein Vater.“
Am folgenden Tag erhält der alte Mann eine E-Mail : „Lieber Vater, bitte berühre nicht den Garten. Dort habe ich *dieSache* versteckt. Ich liebe dich auch. Ahmed“.
Um 4 Uhr morgens ist das Haus des alten Mannes von dutzenden Scheinwerfern grell erleuchtet, Hubschrauberlärm erfüllt die Luft und mit einem lauten Krachen fliegt die Haustüre aus den Angeln und hinein stürmt die GSG9. Sie suchen überall, nehmen den ganzen Garten auseinander, suchen jeden Millimeter ab, aber finden – nichts. Enttäuscht gehen sie weg.
Am folgenden Tag erhält der alte Mann wieder eine E-Mail vom Sohn:
„Lieber Vater, sicherlich ist dein Garten jetzt umgegraben und du kannst die Kartoffeln pflanzen. Mehr konnte ich von hier aus für dich nicht tun. Ich liebe dich. Ahmed“.