Die Axel Springer AG und der SPIEGEL-Verlag kehren in ihren Online- und Print-Publikationen zur guten alten deutschen Rechtschreibung zurück.

Gleichzeitig richten die Verlage einen Appell an alle Medienunternehmen und an die Nachrichtenagenturen, sich diesem Schritt anzuschließen. Immerhin erreichen die beiden Verlage rund 60% der deutschen Bevölkerung.
Als Ziel der Maßnahme sehe man die Wiederherstellung einer einheitlichen deutschen Rechtschreibung. Hintergrund der Initiative ist die mangelnde Akzeptanz und die zunehmende Verunsicherung bezüglich des vorgegebenen Regelwerks für die deutsche Schriftsprache. Nach fünf Jahren praktischer Erprobung in den Druckmedien und sechs Jahren in den Schulen hat die Reform weder für professionell Schreibende noch für Schüler Erleichterung oder Vereinfachung gebracht. Im Gegenteil: Die Verunsicherung wächst, Vermischungen von alter und neuer Rechtschreibung sind an der Tagesordnung.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,311777,00.html