Aus geheimen Insider-Kreisen wurde mir die Information zugespielt, dass neue Editionen von Window Vista geplant sind. Die bisher vorhandenen Versionen sollen angeblich nicht genügend Zielgruppen ansprechen. Folgende Editionen sind geplant:

– Vista Housewife-Edition

Mit dieser Version wird eine Maus in Form eines Bügeleisens geliefert.
Ausserdem sind Software-Schnittstellen vorhanden die es z.B. ermöglichen, einen Staubsauger fernzusteuern oder die Nähmaschine zu programmieren. Das Design enthält Texturen von diversen Haushaltsgeräten, das Programm ‚Paint‘ ist in einer Bauernmalerei-Version enthalten.

– Vista Ultra-DAU-Edition

Diese Version enthält keine Systemsteuerung, keinen Gerätemanager sowie andere Programme die dem ahnungslosen User gefährlich werden könnten. Stattdessen besteht eine ständige Verbindung mit den MS-Servern, die den User interaktiv ‚führen‘. Einen Ansatz dessen kannte man schon vom ‚Office-Assistenten‘ der dem Such-Assistent der nun wesentlich verbessert wurde und zum ‚Windau-Assistent‘ heranwuchs.

– Vista Handwerker-Edition

Nicht nur das Icon-Set ‚Werkzeuge‘ macht diese Version angenehm für den Handwerker. Das System selbst ist nämlich extra ’schwergängig‘.
Desweiteren werden diverse elektrische Geräte wie Bohrmaschinen, Fräsen usw. direkt treiber-mässig unterstützt.

– Vista Rentner-Edition

Diese Variante enthält einen modifizierten Browser, der keine Adresszeile und kein Menü enthält. Es gibt lediglich Links auf MSN, ebay und ein Reiseportal. Andere Webseiten werden nicht unterstützt.
Das Startmenü besteht nur aus drei Knöpfen: Internet, Schreiben und Ausschalten.

– Vista Linux-Edition

Für Leute, die schon immer mal mit Linux arbeiten wollten, wird es ein Windows geben, dass über ein Linux-Kompatibilitäts-Layer (‚Line‘) diverse OpenSource-Programme unterstützt.
Nach der Installation dieser Vista-Version wird man auf cygwin und Sourceforge verwiesen.

– Vista Version für DOS-Freaks

Bei dieser Variante wird nach dem Booten nicht mehr die Vista-GUI geladen, sondern ein DOS-Fenster. Aus diesem heraus können dann Programme gestartet, gekillt sowie Windows heruntergefahren werden. Bei Bedarf kann auch der gute alte Windows 3.1-Desktop geladen werden.
Die Datenausführungsverhinderung sperrt hierbei den Zugriff auf den bei dieser Edition nicht lizensierten Explorer. Der Internet-Explorer kann jedoch gegen Bezahlung freigeschalten werden. Andere Windows-basierte Internet-Browser werden nicht unterstützt. Jedoch ist die DOS-Version von ‚Lynx‘ dabei, dem textbasierten Browser aus der Unix/Linux-Welt.

– Vista Sauger-Edition

Die Netzwerkfunktionen sind optimiert für das kontiunierliche Herunterladen von Filmen, Spielen, Musik und eBooks. Es werden Partitionen bis zu 20TB unterstützt. Neu: der Windows Download Manager, der Protokolle wie Torrent, eMule, Kazaa usw. beherrscht, sowie einen nativen Usenet-Client beeinhaltet. Standardmässig wird ein Download-Kontigent von 20GB/Woche nach der Aktivierung freigeschalten. Durch das integrierte Bezahlsystem kann ein höheres Volumen erworben werden.
Dieses Windows benötigt eine ständige Internet-Verbindung, was aber bei Saugern ja kein Problem ist.

– Vista Multimedia Edition

Hier ist ein speziell optimierter Media-Player enthalten, der sämtliche Codecs beherrscht, und die abgespielten Dateien in Echtzeit automatisch in DRM-geschützte Windows-Media Dateien umwandelt (diese Funktion kann nicht deaktiviert werden).
Es werden nur Vista-zertifizierte Grafik- und Soundtreiber unterstützt, damit der User in den Genuss der besten Multimedia-Funktionen die je ein Betriebssystem zu bieten hatte, kommt.

One thought on “%1$s”

  1. Die Ultra-DAU-Edition wird lt. letzter Stellungnahme von Steve Palmer wohl doch nicht in den Kaufhausregalen zu finden sein. Laut einer microsoftinternen Studie haben sich die Anwender inzwischen fast alle in Bezug auf Microsoftbetriebssystemen vom Ultra-DAU zum „He-du-kennst-dich-doch-mit-Computern-aus-Kennern“ weiterentwickelt und damit der Markt für diese Version nicht mehr vorhanden.

    Die Vista Handwerker-Edition hingegen wird nun doch mit der Dos 5.0 Emulation ausgeliefert, läuft jedoch nur mit lizensierten Microsoft/Intel SnoopUp-Prozessoren mit der Unterstützung von bis zu 256 COM-Ports.

    Bei der Vista Sauger-Edition wird ein Dongle geliefert, auf dem sich der Internet Smartexplorer 0.8 befindet, mit dem der Anwender nach Bestätigung des sich auf den Microsoftwebseiten befindliche Lizensvertages dann bequem die restlichen 2,4 GB des Betriebssystemes herunterladen.

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